Aktionen

Impressionen und Vorträge

Mitgliederversammlung und Ruländerwettbewerb 2018

 

Am 29.06.2018 wurde bei der alljährlichen Mitgliederversammlung der Ruländerpreis 2018 in einer anschließenden Blindverkostung gewählt.


Insgesamt waren 26 trocken ausgebaute Weine mit der Bezeichnung Grauburgunder, grauer Burgunder oder Ruländer und 9 lieblich bis süß ausgebaute Ruländer angestellt und verkostet. 

Als Gewinner gingen dieses Jahr das Weingut THomas Gries in Rhodt mit einer 2017er Ruländer Auslese hervor, der zweiter Platz dieser Kategorie ging an das Weingut Müller-Kern aus Hambach.

Gewinner des ersten Preises in der Kategorie trocken ausgebauter Grauburgunder wurde das Herrengut St. Martin, 2017er "St. Martiner Schloss Ludwigshöhe". Platz zwei belegten die Weinspezialisten, Bad Bergzabern mit dem 2017er grauen Burgunder "Villa Tabernus".

 

Allen Weingütern, welche uns diese Auswahl ermöglicht haben, einen herzlichen Dank!

Weinrunde -  Lesung aus dem Kriminalroman "Schweigen" von und mit Jürgen Mathäß

 

Wir konnten am 23. November 2017 Jürgen Mathäß gewinnen uns aus seinem Roman "Schweigen" ein paar Kostproben zu geben.

Interessiert und aufmerksam konnten die Mitglieder währenddessen Wein aus der Region Schweigen genießen und im Anschluss dem Autor Fragen zu seinem Roman stellen.

Wein- und Kulturreise 15.-18. Mai 2017 - Franken, die Weinregion des Bocksbeutel

 

Die Wein- und Kulturreise 2017 in das Weinanbaugebiet Franken mit der idyllischen Mainschleife, sanften Hügeln und "furz"trockenem Wein in flachen Flaschen. Über die bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, den Fluss und die Wallfahrtskirche "Maria im Rosengarten" bezogen wir unsere Zimmer in Volkach und bekamen beim Abenessen direkt eine Weinprobe aus dem hoteleigenen Weingut kredenzt.

Am nächsten Morgen fuhren wir ausgeruht nach Dettelbach um die Wallfahrtskirche "Maria im Sand" und anschließend Ebrachs Kloster zu besuchen. Auch noch nicht abgeschlossene Bauarbeiten und die gute Bewachung durch Uniformierte (nun gut, diese gehörten zur im Hause gelegenen JVA) konnten uns von der Besichtigung der imposannten Eingangshalle mit den dreidimensional austretenden Deckenmonstern nicht abhalten.  

Anschließend fuhren wir zu unserer ersten Weinprobe bei den Winzern Sommerach. Nach Empfang im modern und neu gestaltetem Winzer Sommerach Weinreich mussten wir kurz die "Weinschulbank" drücken. Anschließend ging es mit dem Bollerwagen voller Flaschen in den Weinberg um Wein auf dem Katzenkopf (Lage) und die Abendsonne zu genießen. Zurück im Keller erstand die Geschichte des Katzenkopfes und des 18ten Jahrhunderts auf, aus Wein, Licht und Ton.

Am nächsten Tag standen jüdischer Friedhof, Iphofen und das fürstlich Castell´sche Domänenamt auf dem Plan. Die 6er Weinprobe wurde in den schönen Räumen des Hauses Castell ausgegeben. Die fürstliche Familie kann in Castell auf über 750 Jahre Weinbau und inzwischen 70ha mit 7 Lagen zurückblicken. Die Geschichte spiegelt sich ebenso in den familiengeschichtlich verzierten Fässern im alten Gewölbekeller wieder, wie in den klassifizierten VDP-Weinen mit Liebe zum Produkt. Vom Silvaner bis zur Domina spiegeln sich Tradition und Innovation mit fürstlicher Geschichte.

Am Tag der Rückfahrt begaben sich die Ruländer von Würzburg nach Veitshöchheim auf die "alte Liebe", einem Boot aufs Wasser.  In Klingenberg wurde beim VDP-Weingut Benedikt Baltes, entgegen den eigentlich weißen Frankenweinen, einen Probe mit 5 Rotweinen gehalten. Allesamt eine Reise und Probe wert.

Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Blick auf den Main wurde die Heimfahrt angetreten.

Weinrunde - Dr. Hermann Pilz, Chefredaktuer der Weinwirtschaft, Mitglied der Geschäftsleitung des Meininger Verlags,  zu Besuch bei den Ruländern im Feuerbach-Haus

 

Dr. Hermann Pilz war am 19. April 2017 zu Gast bei der diesjährigen Weinrunde und brachte uns "Neues aus der Weinwelt und /Weinwirtschaft" mit. Er referierte über den Einfluss und die Bedeutung des Weinjournalismus. 

Mit einem Abriss seines eigenen Werdeganges ,geboren in Konstanz am Bodensee und Studium in Stuttgart Hohenheim mit Promotion über den Sektmarkt, sowie der kurzen Zwischenfrage "Darf man da gegenüber eigentlich parken?" führte Herr Dr. Pilz uns in den Einfluss des Journalismus des Weines ein. 

Er brachte uns mit vielen Beispielen die Probleme näher, welche in der heutigen schnelllebigen Zeit, Weinbau und dessen Journalismus beschäftigen. Der Weinbau Deutschlands ist stabil, hat aber einen Wandel in der Art der Vermarktung erfahren. Neue Medien und eine Reduzierung z.B. der spezifischen Bezeichnungen von Lagenweinen (diese wird meist auf die Sorte reduziert, um besser verkaufen zu können) machen es schwer, sich aus der Menge der guten Qualitätsweine auf dem internationalen Markt hervorzuheben.

50-60% des deutschen Weines werden über Direktverkauf/Fachhandel oder Gastro im Inland vertrieben. Nur wenige deutsche Weine schaffen es auf den internationalen Markt und es existiern auch nur noch wenige, dafür aber namhafte Printmedien (teils mit Internetauftritt) mit gut recherchierten Informationen und Einblicken in den Weinhandel und Wein der heutigen Zeit. Wein solle kein "Rolexproblem" werden, insbesondere nicht in Deutschland. Mit einem "Bleiben Sie, wie Sie sind" wurden die aufgeschlossenen Mitglieder der Ruländer Akademie nach einem interessanten Abend letztendlich in die Nacht entlassen.

 

Weinrunde - Aufgaben des Weinbauamts Neustadt und der aktuelle Weinmarkt, vorgetragen von Hr Dr. Weihl

 

Am 23.11.2016 referierte Herr Dr. Weihl, Leiter des Weinbauamtes, im Haus der Vereine über den aktuellen Weinmarkt und die Aufgaben des Weinbauamtes.

Trotz technischer Tücken, wie sich weigerndes WLAN, erfuhren wir von ihm in einem freien Vortrag, wie Bürokratie und Weinbau zusammenspielen.

Unter anderem ist das Weinbauamt für die Bereiche der Genehmigung zur Rodung und Wiederbepflanzung, Neugenehmigung, Hektarregelungen (Potentialprüfungen als Empfehlungen für den Winzer) und mehr zuständig.

Die Weinpreisbildung und die verschiedenen Vermarktungsschritte der Weine, sowie die Zusammenarbeit der Winzer mit dem Weinbauamt garantieren eine geprüfte Qualität, welche auch durch den Kunden einfach erkennbar ist. 

Mitgliederversammlung und Ruländerwettbewerb 2016

 

Am 24.06.2016 kürten die Mitglieder in Blindverkostung den 2015er Ruländer aus der Pfalz. Es wurden 35 Grauburgunder und 6 Ruländer angestellt, welche 26 Mitglieder verkosteten.

Da auch dieses Jahr die Resonanz der Winzer überwältigend war, möchten wir ein herzliches Danke an alle sagen und diese hier namentlich aufzählen (Reihenfolge unabhängig von der Wertung).

 

Grauburgunder, Grauer Burgunder, trocken ausgebaut, Jahrgang 2015, QbA bis Spätlese

 

Stern (Hochstadt), Richard Rinck (Heuchelheim), Langenwalter (Weisenheim a. S.), Villa Hochdörffer (Nußdorf), Gerhard Hochdörffer (Nußdorf), Ferdinand Krieger (Rhodt), Schädler (Ruppertsberg), Schäfer (Mußbach), A.Diehl (Edesheim), Seitz-Schreiner (Rhodt), Egon Schmitt (Bad Dürkheim), Wilker (Pleisweiler), Bergdolt-Reif & Nett (Duttweiler), Arnold (Heuchelheim), Christian Hartmann (Kirrweiler), Gerhard & Waltraud Gries (Rhodt), Georg Nägele (Hambach), Mohr-Gutting (Duttweiler), Kirchner (Freimersheim), Thomas Gries (Rhodt), Volker Übel (Godramstein), Pirmin Wilhelm (Maikammer), Dengler-Seyler (Maikammer)

 

Ruländer, lieblich bis süß ausgebaut, Jahrgang 2015, QbA bis Auslese

 

Weinkellerei Thomas Gries (Rhodt), Ludwig Schwaab (St. Martin), Seitz-Schreiner (Rhodt), Wilker (Pleisweiler), Möwes (Weyher)  

 

Anmerkung der Redaktion:

Jährlich wenden wir uns an das Weinbauamt in Neustadt mit der Bitte, unsere Anschreiben an die Erzeuger der Weine der Ruländer-Rebe zu senden, die im amtlichen Prüfverfahren am besten abgeschnitten haben. Die ausgewählten Weingüter haben über diesen Weg Zugang zu unserem Wettbewerb gefunden.

Das heißt: Ihre Grauburgunder-Weine zählen zu den besten in der Pfalz!

Weinreise 2016 in das franzsösische Jura

 

Die Weinreise vom 17. bis 20. Mai 2016 führte uns in eins der ältesten Weinanbaugebiete Frankreichs, in der angeblich schon 58 v.Chr. die Römer Weinanbau betrieben wurde. Das kleine Stück Frankreichs unterlag 1879 der ersten "Weinkathastrophe", der Reblausplage, in der der Rebenbestand rapide sank. Nach kurzem Zeitraum der Erholung, brachte der erste Weltkrieg mit fehlenden Arbeitskräften schrumpfte die Fläche des Weinanbaus erneut. Erst die AOC-Klassifizierung stoppte den Rückgang des Weinbaus im Jura und prägt ihn noch heute. Seit 1960 stabilisierte sich diese auf ca. 3.000-4.000 ha, heute sind es nur noch rund 2.050 ha (AOC-Weine 1.850 ha).

Die wichtigsten Rebsorten des Jura sind der Savagnin, Chardonay, Trousseau, Poulsard und Pinot Noir, Besonderheiten sind der Cremant, Macvin, Vin de Paille und Vin Jaune. Letzterer hat seine Geburtsstätte in Chateau Chalon, ähnelt einem Finot Sherry und kann nach Angaben der Winzer über 1000 Jahre alt werden.

Die gute Reiseplanung von Mitgliedern des Präsidiums führte uns in unser Hotel in Arbois, der Wohn- und Wirkungsstadt Louis Pasteur. Von dort schwärmten wir aus zu den Weingütern der Umgebung ( Domaine Rolet Pere et Files, Domaine Jaques Tissot und Domaine Berthet-Bondet). Kulturell durften wir die franzsösische Küche unter anderem mit "Jesus de Morteau" und Coq au vin genießen, sowie oberirdische Salzgewinnung der königlichen Saline in Arc-et-Senans und unterirdische Naturgewalten in der 200 Meter unter dem Erdreich liegenden Grotte in Baume-les-Messieurs. Den Abschluss der Fahrt bildete die Geburtsstadt Victor Hugos Besancon mit Zitadelle, typisch franzsösicher Innenstadt mit Flair und gallo-romanischen Bauten.

Weinrunde - "Wissenswertes vom Wein" Hr Rudolf Litty 

 

Am 07.04.2016 berichtete Herr Rudolf Litty, Weinbauamt Neustadt, ehemalig in der Qualitätssicherung tätig, über "Wissenswertes vom Wein" und demonstrierte uns anhand präparierter Weine, wie man "fehlerhafte" erkennt. 

Von Geschmack bis Geruch waren diese mit Vorsicht zu "genießen".

Teils war es empfehlenswert die Weinfehler nur durch ein kurzes Zufächeln zu erschnuppern, diese reichten von Kork bis zum stechenden animalischen Geruch des "Pferdeschweiß". Der Ursprung der Fehler wurde uns durch die Ausführungen des Hrn Littys erläutert.

Weinrunde - Proben aus dem Repertoires des Weinstudio Pfalz in Speyer

 

Am 23.02.2016 trafen wir uns im Feuerbachhaus. Herr Dr. Rudolf Klein, Inhaber des Weinstudios Pfalz in Speyer, präsentierte Weine aus seiner Vinothek und Weinbar. 

Unter anderem weniger bekannte Weine wie Goldmuskateller, Portugieser, alte Reben und einen Orange de Pinot aus Kirchheim.

Weinrunde unter dem Thema "Grauburgunder - Stil und Verkostungsmethodik" 2015

 

Am 16.11.2015 gewannen wir Herrn Martin Darting, Qualitätsmanager der Sensorik International aus Wachenheim, uns die professionelle Weinverkostung zu erläutern und auch selbst zu probieren.

Er  brachte uns die analytische Sichtweise auf den Wein näher, erläuterte die Geschichte der Sensorik, die Bedeutung des Geruches und Geschmacks, Herstellung des Weines und die Unterschiede dessen Stilistik näher. 

Die sensorische Wahrnehmung aller menschlichen Sinne zählt maßgebend zu der Entscheidung, ob einem Wein schmeckt oder nicht, unabhängig von Preisen.  

Um uns diese scheinbar einfache, jedoch hochkomplexe angeborene, oft wenig beachtetete Eigenschaft des Geruches und Geschmacks näher zu bringen, brachte er 10 Weine aus 6 Betrieben zur Verkostung mit.

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